Twitch-Streamer müssen Kontakt mit verbanntem DrDisrespect fürchten

Twitch-Gigant DrDisrespect ist seit Juni 2020 permanent von der Streaming-Plattform gebannt, schleicht sich aber trotzdem immer wieder in den ein oder anderen Stream ein. Twitch reagiert nun radikal und verschärft die Community-Richtlinien.

Der nordamerikanische Streamer Herschel ‘DrDisrespect‘ Beahm IV war mit 4.5 Millionen Followern und einer durchschnittlichen Zuschauerzahl zwischen 20.000 und 30.000 eine wahre Größe auf Twitch. Im Juni dieses Jahres war seine Karriere auf der Plattform dann aber abrupt vorbei: Twitch bannte DrDisrespect permanent.

Nach seinem Abgang von Twitch wandte DrDisrespect sich voll YouTube zu und verlagerte alle seine Streams dorthin. Zuletzt schien ihm das jedoch nicht mehr zu reichen, denn obwohl der Nordamerikaner keinen eigenen Kanal mehr hat, schlich er sich einfach in die Streams befreundeter Twitch-Streamer ein. Matthew ‘Nadeshot‘ Haag beispielsweise band DrDisrespect über Voice-Chat in einen seiner Streams ein, worauf Twitch umgehend mit Verschärfung der Community Richtlinien reagierte:

Der neue Absatz vom 25. September, “Umgehung von Sperrungen”, verbietet aktiven Streamern auf Twitch effektiv gebannte Nutzer in irgendeiner Weise in ihre Streams mit einzubinden – das umfasst alles vom Video-Content bis hin zur bloßen Stimme des besagten Nutzers.

Twitch schafft es somit effektiv, den gesperrten DrDisrespect oder andere gebannte Nutzer vollständig von der Plattform auszugrenzen. Sogar noch mehr als das: Aktive Streamer müssen fürchten, durch die Involvierung von DrDisrespect während ihrer Streams vielleicht sogar ihren eigenen Kanal verlieren zu können.

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Foto: DrDisRespect


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